Der Hort stellt sich vor

Unseren Hort besuchen etwa 140 Schüler unserer Grundschule. Acht Erzieherinnen sorgen dafür, dass sich die Kinder nach der Schule erholen und ihre Hausaufgaben erledigen können. Besonders gern nutzen unsere Hortkinder die Umgebung der Schule, wo es viel Grün gibt. Das "Huckelbuckelland" und der Abenteuerspielplatz sind ein beliebter Ort zum Spielen im Freien. Aber auch der Spielplatz auf dem Schulhof wird oft genutzt. Auch bei schlechtem Wetter können die Kinder aus vielen Spielsachen auswählen und mit ihren Mitschülern spielen.

Im Vordergrund steht für unseren Hort, dass sich unsere Kinder wohlfühlen sollen. Deshalb wollen wir durch die vielfältige Gestaltung des Tagesablaufes, unter Beachtung individueller und Altersbesonderheiten versuchen, unseren Kindern Möglichkeiten zu schaffen, sich zu entfalten, sich zu bewähren. Sie sollen spüren, dass wir sie beim Lernen unterstützen, beim Spielen und anderen Freizeitbeschäftigungen unsere Erfahrungen praktisch übermitteln wollen. Sie sollten auch Vertrauen zu uns haben, um auch einmal ihre Sorgen mit uns besprechen zu können. Für das Team der Erzieherinnen bedeutet das aber eine gute Zusammenarbeit und Abstimmung innerhalb des Hortes. So werden Normen und Aufgaben altersspezifisch abgestimmt, ebenso gemeinsames Handeln. Aber auch die Kinder sollen sich einbringen. Sie erhalten die Möglichkeit ihre Wünsche anzubringen, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten bei vielfältigen Betätigungsformen anzuwenden. Der Tagesablauf wird so abgestimmt, dass er für unsere Kinder fassbar und abwechslungsreich ist. Der Hort sieht sich als familienergänzendes Angebot. Er unterstützt die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag und leistet einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unter pädagogischer und fachlicher Anleitung fertigen die Schüler ihre Hausaufgaben an und haben die Möglichkeit bei Bedarf individuell gefördert zu werden. Wir wollen folgende Eigenschaften fördern:

  • Achtung und gegenseitige Akzeptanz aller Kinder untereinander (z. B. verschiedene Nationalitäten, Besonderheiten der Kinder)
  • Schüler finden entsprechend ihrer Interessen und Neigungen Betätigungsfelder
  • Rhythmisierung im Tagesablauf (Wechsel von Phasen der An- und Entspannung)
  • Achtung der Kinder gegenüber Erwachsenen
  • Allgemeine Höflichkeit und Anerkennung der Arbeit anderer Menschen
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Förderung der Eigeninitiative der Schüler bei der Gestaltung des Schul- und Hortlebens
  • Erhaltung und Pflege des Spielzeugs und der Schulanlage

Bestimmte Aufgabenbereiche sollen von den Kindern auch selbst übernommen werden (z. B. Tischdienst; Verantwortung für Spielzeug, für Bastelmaterialien; Ordnung und Sauberkeit im Raum, Spielplatz und Hof; Ausgestaltung des Raumes oder des Hauses). Damit erhalten sie Aufgaben- und Bewährungsmöglichkeiten. Sie können so ihre Selbstständigkeit, ihre Stärken und Schwächen zeigen. Die Erzieherin sollte steuern und lenken.

Eine weitere Besonderheit: Die Kinder müssen befähigt werden, wie sie sich in bestimmten Situationen zu verhalten haben (z. B. Unfall, Krankheit, technische Probleme). Sie müssen wissen, wer der konkrete Ansprechpartner ist, wo sie Hilfe holen können.

Wichtig ist auch, eine gute Verbindung zu den Eltern zu haben. Ein persönliches Gespräch über Probleme, Hinweise oder über Unterstützungen ist sinnvoll. Unsere Eltern sollen wissen, dass wir Partner sind und uns gegenseitig helfen, beraten und unterstützen wollen.